News & Aktuelles

 +++ Neues Coachingprogramm für Angehörige: Surf & Scout +++

Mit unserem Angebot SURF & SCOUT unterstützen wir Angehörige darin, den eigenen Handlungsspielraum im Umgang mit den Betroffenen zu erweitern. Das Coachingprogramm ist angelehnt an das Modell der Schön Klinik Bad Staffelstein. Gemeinsam erarbeiten wir, wie es gelingen kann, den Weg aus der Essstörung entsprechend der eigenen Ressourcen und Grenzen zu begleiten. Sie erhalten fachliche Informationen und entwickeln persönliche Handlungsoptionen.

 

Zielgruppe: Angehörige von Betroffenen aller Essstörungen, zum Beispiel Eltern, Geschwister, Partner*innen und Freund*innen

Wann: 08.05.2021 von 10.00 bis 16.00 Uhr

Wo: Via Zoom

Kosten: Bitte erfragen

 

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Wenn Sie mehr erfahren wollen, melden Sie sich gern bei uns!

 +++ Body Positivity oder Body Neutrality? +++
“Die Idee hinter Body Positivity setzt voraus, dass wir unseren Körper lieben. Das ist ein ziemlich hohes Ziel. (…) Body Neutrality bricht unseren Körper auf das herunter, was er ist: unsere Hülle. Wir müssen sie nicht lieben, lediglich akzeptieren, dass wir in ihr stecken und wertschätzen, was sie für uns leistet und wozu sie uns befähigt. Wir dürfen unseren Körper unschön oder schön finden, er definiert uns aber nicht. Erst unser Charakter zeichnet uns wirklich aus.”
In diesem Kommentar von Edition F hinterfragt Milena Zwerenz das Konzept der Body Positivity und plädiert für die realitätsnahe Body Neutrality.
 +++ Genesung und Rückfälle in Zeiten von Corona +++
„Im Laufe der Jahre musste ich meine Perspektive auf Genesung ändern. (…) Genesung bedeutet zu erkennen, dass ich die Kontrolle über meine Entscheidungen habe, selbst wenn die Magersucht anklopft und um eine weitere Chance bittet. Während Corona öffnete ich die Tür einen Spalt, schloss sie aber schließlich wieder.“
In diesem englischsprachigen Artikel der New York Times berichtet Mallary Tenore Tarpley von ihrem Genesungsprozess und dem corona-bedingten Wiederauftreten ihrer Essstörungssymptomatik.

 

 +++ Essstörungen im Alter +++
„Aber magersüchtig sind doch nur junge Mädchen – oder?“
Um diese Frage geht es in diesem Interview mit Martina de Zwaan, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Essstörungen. Aufgrund von Chronifizierung, Wiederauftreten oder verstärkter Manifestation im Alter sind auch zunehmend ältere Menschen von Essstörungen betroffen. Dadurch steigt der Bedarf an passenden Behandlungsangeboten für diese Altersgruppe.

 

 +++ Unsichtbare Essstörung: Bulimie +++
“Die Essstörung, die am wenigsten sichtbar ist, deshalb oft auch sehr spät entdeckt wird, ist die Bulimie.”

In diesem Beitrag von Puls weist Eveline Müller, Psychologische Psychotherapeutin und Geschäftsleitung beim Therapienetz Essstörung, daraufhin, wie riskant es sein kann, wenn Essstörungen unerkannt bleiben: “Unsichtbare Essstörungen sind insofern gefährlicher, weil die Störungen länger andauern und dann schwerer zu behandeln sind. Außerdem können vielfältige körperliche Begleiterkrankungen hinzukommen, die im schlechtesten Fall nicht mehr reversibel sind, somit die Prognose schlechter ist.”

 

 +++ Gesellschaft als Nährboden für Essstörungen +++
„Die Entstehung einer Essstörung ist komplex. Aber die gesellschaftlichen Zusammenhänge sind der Nährboden dafür”, sagt die Kinder- und Jugendpsychiaterin Dagmar Pauli. Wie dieser Nährboden entsteht und was sich gesellschaftlich ändern müsste, darüber wurde in diesem Interview von Edition F gesprochen.

 

 +++ Welt-Adipositas-Tag +++
Am 04. März 2021 ist Welt-Adipositas-Tag!
Adipositas ist eine chronische Krankheit, von der rund 16 Millionen Deutsche betroffen sind. Viele dieser Menschen leider unter Diskriminierung und Stigmatisierung. Die Kampagne „Dick und Du“ ist eine Aktion der Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Adipositas, die sich für die Verbesserung der Prävention, Therapie und der Versorgung von Menschen, die an Adipositas erkrankt sind, einsetzt.
Für mehr Verständnis und Toleranz!

 

 +++ National Eating Disorder Awareness Week: Neue Instagram-Funktion zur Hilfe bei Essstörungen +++

Die letzte Februarwoche steht unter dem Motto “National Eating Disorder Awareness Week“. Die amerikanische Initiative NEDA (National Eating Disorders Association) möchte diese Woche nutzen, um das Bewusstsein für Essstörungen besonders schärfen. Aus diesem Anlass führte Instagram jetzt eine Funktion ein, die Nutzer*innen, die nach Begriffen in Zusammenhang mit Essstörungen suchen, Hilfe anbietet. Mehr dazu gibt’s in diesem Artikel.

 

 +++ CORONA-PANDEMIE UND ESSSTÖRUNGEN +++
“In der Pandemie nehmen Ängste, Depressionen und Essstörungen zu. Annas Magersucht ist in Zeiten von Corona schlimmer geworden. (…) Die Jura-Studentin kann keine Freunde mehr treffen, Vorlesungen finden im Hörsaal nicht mehr statt, sie sitzt den ganzen Tag vor ihrem PC. Die Essstörung wird da zu ihrer besten Freundin.”
In diesem FOCUS Online Artikel wird unter anderem Liane Hammer, unsere Kollegin von ANAD e.V. aus München, interviewt.
 +++ Bonusvideos zu “Ich hab´s geschafft” +++
 +++ Essstörungen leicht erklärt +++

Dank der Förderung von Aktion Mensch: neue Informationen über Essstörungen in leichter Sprache. Infos hier

 +++ Film: “Ich hab’s geschafft” – jetzt auch zum Download +++

Endlich! Unseren Film “Ich hab’s geschafft” gibt es jetzt auch zum Ausleihen oder Kaufen auf der Waage e.V.-Website. Film plus Bonusmaterial sehen hier…

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Eine kleine Erinnerung: Der geltende Schönheitsstandard ist ein gesellschaftliches Konstrukt. Oder um es mit anderen Worten zu sagen ... ... Mehr sehenWeniger sehen

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Diese Kurzreportage eines Fahrradherstellers setzt ein wichtiges Zeichen: Sportlichkeit und Freude an Bewegung haben nichts mit der Körperform zu tun! Auch wir sind für mehr Inklusivität und zwar in sämtlichen Sportbereichen.In diesem Sinne: All Bodies on Bikes 🚲www.youtube.com/watch?v=JytAXpxmmQY ... Mehr sehenWeniger sehen

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