INTERESSANTES

Hier teilen wir eine Auswahl aktueller und interessanter Beiträge rund um die Themen Essstörungen und Körpervielfalt im Kontext gesellschaftlicher Entwicklungen.

“Iss doch, was du willst!”

Wir empfehlen euch den Podcast “Iss doch, was du willst!”. In diesem Podcast von Dr. Antonie Post werden so spannende und wichtige Themen behandelt wie Manipulation durch die Diätkultur, Intuitiv essen in der Schwangerschaft, Gewichtsdiskriminierung, Körperakzeptanz und viele, viele mehr. Wir finden: Reinhören lohnt sich!

Ist nur schlank gesund?

“Rund und gesund – regelmäßige Bewegung ist wichtiger, als nach einem niedrigen Gewicht zu streben. (…) Fett kann auch auch fit bedeuten, und gesunde, sportliche Körper gibt es in allen Größen und Formen.” Dieser SZ-Artikel von Werner Bartens gibt wissenschaftliche Antworten auf die Frage, ob nur ein schlanker Körper ein gesunder Körper sein kann. Es sei schon einmal so viel verraten: Die Antwort ist Nein. (Der vollständige Text ist leider nur im SZ-Abo verfügbar.)

 

Wie fettfeindlich ist unsere Sprache?

Wir möchten Euch den Podcast „Fette Gedanken“ von Charlotte Kuhrt empfehlen! Charlotte Kuhrt ist Körperaktivistin und arbeitet unter anderem als Plus Size Model. In dieser Podcast-Folge  geht es um die Macht unserer Sprache, vor allem um Worte wie „Übergewicht“ und „Fett“. Charlotte Kuhrt erläutert, wie Sprache uns einschränken, aber auch befreien kann. Außerdem wird darüber gesprochen, wie wir über uns selbst und die Körper fremder Menschen sprechen und warum es unser ganzes Selbstbild verändert, wenn wir aufhören, Körper zu kommentieren.

 

Diabulimie: Essstörung und Diabetes

“Essstörungen und Typ-1-Diabetes treten gehäuft gemeinsam auf. Besonders schwierig zu erkennen ist die Diabulimie, Hinweis kann jedoch eine unerwartet schlechte Diabeteseinstellung sein. Psychiater und Ernährungsmediziner Professor Dr. Thomas Huber beleuchtet im Gespräch mit der diabetes zeitung die Hintergründe der Erkrankung und erklärte, welche Patienten man genau im Blick haben sollte.”



Body Positivity oder Body Neutrality?

“Die Idee hinter Body Positivity setzt voraus, dass wir unseren Körper lieben. Das ist ein ziemlich hohes Ziel. (…) Body Neutrality bricht unseren Körper auf das herunter, was er ist: unsere Hülle. Wir müssen sie nicht lieben, lediglich akzeptieren, dass wir in ihr stecken und wertschätzen, was sie für uns leistet und wozu sie uns befähigt. Wir dürfen unseren Körper unschön oder schön finden, er definiert uns aber nicht. Erst unser Charakter zeichnet uns wirklich aus.”
In diesem Kommentar von Edition F hinterfragt Milena Zwerenz das Konzept der Body Positivity und plädiert für die realitätsnahe Body Neutrality.

 

Genesung und Rückfälle in Zeiten von Corona

„Im Laufe der Jahre musste ich meine Perspektive auf Genesung ändern. (…) Genesung bedeutet zu erkennen, dass ich die Kontrolle über meine Entscheidungen habe, selbst wenn die Magersucht anklopft und um eine weitere Chance bittet. Während Corona öffnete ich die Tür einen Spalt, schloss sie aber schließlich wieder.“
In diesem englischsprachigen Artikel der New York Times  berichtet Mallary Tenore Tarpley von ihrem Genesungsprozess und dem corona-bedingten Wiederauftreten ihrer Essstörungssymptomatik.

 

Essstörungen im Alter

„Aber magersüchtig sind doch nur junge Mädchen – oder?“
Um diese Frage geht es in diesem Interview mit Martina de Zwaan, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Essstörungen. Aufgrund von Chronifizierung, Wiederauftreten oder verstärkter Manifestation im Alter sind auch zunehmend ältere Menschen von Essstörungen betroffen. Dadurch steigt der Bedarf an passenden Behandlungsangeboten für diese Altersgruppe.

 

Gesellschaft als Nährboden für Essstörungen

„Die Entstehung einer Essstörung ist komplex. Aber die gesellschaftlichen Zusammenhänge sind der Nährboden dafür”, sagt die Kinder- und Jugendpsychiaterin Dagmar Pauli. Wie dieser Nährboden entsteht und was sich gesellschaftlich ändern müsste, darüber wurde in diesem Interview von Edition F gesprochen .

 

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